50 Jahre Kinderschützenfest
50 Jahre Kinderschützenfest im Bürgerschützenverein Lichtendorf-Geisecke von 1838 e.V.
Im Jahre 1938 beschloß der Vorstand des Vereins anläßlich des 100jährigen Bestehens des BSV Lichtendorf-Geisecke, erstmals dem
Nachwuchs einen Nachmittag im Rahmen der Schützenfeste zum Feiern zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang sollte dann auch jeweils ein
Kinderschützenkönigspaar ermittelt werden.
Erster Kinderschützenkönig, ermittelt durch das Schießen auf die Scheibe, wurde im Jahre 1938 Bernhard Druffel.
Zu seiner Kinderschützenkönigin erkor er sich Ruth Spaemann.
Das Kinderschützenfest blieb auch nach dem 2. Weltkrieg fester Bestandteil unserer Schützenfeste. 18 weitere Königspaare sind in den folgenden
Jahren bei den Kinderschützenfesten des BSV Lichtendorf-Geisecke zu verzeichnen.
Unser ursprüngliches Vorhaben, alle Kinderschützenkönigspaare an einem Tag unseres Jubiläumsfestes zu versammeln, scheiterte an dem
Nichtauffinden der Anschriften. Der größte Teil der ehemaligen Kinderschützenkönigspaare lebt heute außerhalb unserer Stadt Schwerte.
Das 18. Kinderschützenkönigspaar im
Jahre 1987. Daniel Müller und seine
Schwester Sabine Müller.
Beim ersten Fest nach dem Kriege, es war im Jahr 1953, war auch schon die Jugend dabei. Die Ehefrau des damaligen Kassierers, Frau Emmi Eichmann,
nähte dem Nachwuchs eine Fahne, die auch in den vergangenen Jahren die Festzüge des Vereins begleitet hat.
Die alte Jugendfahe
aus dem Jahre 1953
Zur 50sten Wiederkehr des Kinderschützenfestes im Bürgerschützenverein Lichtendorf-Geisecke soll die Jugend eine neue Fahne erhalten.
Gemeinsam von den Schützenkameraden Werner und Ulrich Stoffel sowie den Damen Hilde Schanze und Gertrud Gleißner geplant, gearbeitet und gestiftet, wird sie im
Rahmen des Jubiläumsschützenfestes offiziel der Jugend unseres Vereins übergeben.
Die neue Jugendfahne
aus dem Jahre 1988
Möge die neue Fahne dem Nachwuchs im Bürgerschützenverein Lichtendorf-Geisecke 1838 e.V. den richtigen Weg weisen und Ansporn für Kameradschaft,
Training und Leistung sein.
Im Jahre 1988
Werner Stoffel